Tinos Käfer

Im Alter von 16 Jahren legte sich Tino diesen 1302 Baujahr 1972 zu. Der Neuaufbau begann 1996 in einer alten Garage, wahrscheinlich ist er niemals richtig fertig. Geplant war ein Original-Aufbau mit viel Chrom, doch wie man sieht, kam dann alles ganz anders. Wieder angemeldet wurde er 2003. Inzwischen hatte Tino noch zwei weitere Autos als "Übergangslösung", das erste war ein Trabbi, dann noch ein VW-Passat 32b, aber seit dem ist er seinem Käferchen treu und war bei vielen Käfertreffen zu sehen, bei denen er schon viele Käfer-Fans begeisterte. Es war viel Arbeit, aber wir hatten Spaß dabei, haben viel gelernt und es hat sich gelohnt.

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so ging's 1996 los




alles sah recht gut aus




halbwegs original




Teppich im Kofferraum




Chromstoßstangen




der Motor war gut in Schuss




so sah das Original-Cockpit aus




dann ging's los




Kotflügel ab




hinten auch




die wenigen Instrumente raus




Rücksitz raus




Scheiben raus




Motorhaube ab




Kofferraumklappe auch




Heckscheibe raus




Innenverkleidungen raus




Gebläsekasten raus




Fußmatten raus




Beim Ausbau der hintern Verkleidungen zeigten sich
Schlampereien der Vorbesitzer




Schlecht geflickter Radlauf




An den hinteren Seitenteilen befanden sich 2 cm Spachtelmasse




Der Warmluftkanal war nicht mehr zu gebrauchen




die Türen waren auch Schrott




Schiebedach wird auch renoviert




dann kam der Winter ... aber er fuhr noch




das waren die vorhandenen schon etwas breiteren Reifen




die ersten neuen Teile "Und Tschüß" lässt grüßen




mit rechteckigen Scheinwerfern




und ohne Rückleuchten?




sieht schon schön breit aus




aber wo sind die Räder hin?




da muss was breiteres her!




aber erst mal das Häuschen ab




natürlich mit viel Hilfe




ob das je wieder zusammenpasst?




dann war's geschafft




tja, jetzt fuhr er nicht mehr




Bestandsaufnahme










dann wurde die Bodengruppe vom Bitumen befreit um Rost zu entfernen




Ost und West kamen zusammen




am Motor war noch viel zu tun




aber erst mal war die Karosse dran




alles aufladen




gut festbinden




und ab ging's zum schweißen




dann mal gucken ob alles passt




sah schon ganz gut aus




oder?




vorn gab's ein Gitter, in Vorbereitung für den Ölkühler




gewölbtes Abschlussblech um Platz zu schaffen für die Auspuffanlage




die Zierleisten zugeschweißt




die rostigen Stücken ausgetauscht




andere Seite auch







innen auch




Erste Anprobe vom Käfig




gut verschraubt mit der Karosse










Sieht doch schon viel besser aus




dann wurde die Lackierung vorbereitet




und geschliffen




jede Unebenheit wurde entfernt




Aschenbecher wurde gecleant,
da er nicht mehr gebraucht wird
(striktes Nichtraucherfahrzeug)




für die Frischluftzufuhr der Standheizung
wurde ein neuer Kotflügel eines T4 Busses geschlachtet




das Gitter wurde ins Seitenteil eingepasst




und bekam ein spezielles Gehäuse




Schweißnaht verspachtelt und fertig




die Türen bekamen Audi-Griffe




und dann ging's zum Lackierer




die Farbe war gut überlegt,
danke an unsere Potsdamer Freunde




und gefiel auf Anhieb







der Lackierer leistete sehr gute Arbeit




Tinos Ideen kamen richtig zur Geltung




und auch alle Anbauteile waren lackiert






















dann ging's wieder in die heimische Garage




dort wurde sofort weitergebaut




Ford-Fiesta Scheinwerfer




Porsche 928 Rückleuchten




die Audi-Griffe




und dann kam die Elektrik




erst mal die Original-Elektrik und dann kamen Tinos zusätzliche Spielerein







noch mehr Kabel




alles in Eigenregie




so viele Kabel hat kein Original-Käfer




das Armaturenbrett kommt einem Cockpit nah




Tacho bis 300 km/h




dann war der Motor dran, erster Start nach 4 Jahren Stillstand




Thomas Spezialgebiet




... er läuft




die hatte er sich verdient




alter Tank, neues Outfit







erst mal raus damit




da war viel zu tun, aber in der neuen großen Garage wurde vieles einfacher




aber Thomas machte das sichtlich Spaß beim polieren des Käfigs







es wurde viel repariert und ersetzt




und endlich lief er wieder




in der Anleitung für den Himmel-Einbau
gab es eine Notrufnummer in Texas




nach vielen Änderungen passte schließlich alles perfekt




neue Innenverkleidungen




dann kamen die neuen Scheiben rein




der Mops hat auch mit geholfen




Motor einstellen




und der ersten Fahrt stand nichts mehr im Weg




aber vorher mussten noch die Sitze rein




Garagenwechsel wegen Hochwassergefahr




vorn thront jetzt eine Domstrebe mit Kreuz




der Innenraum sieht richtig gut aus




im dunkeln fühlt man sich wie im Flugzeug




Wiechers Vollschalen




dann wurde erst mal angestoßen




Geschwister unter sich, Tino und Thomas




jetzt fehlte nur noch eine gute Anlage




ist nicht gerade leicht, aber klingt geil




die Batterie und der Verstärker wurden gut verpackt




und alles schwarz bezogen